Die unfreiwillige Organspende – Organhandel heute

Welt Online berichtete am 18.11.2011 unter der Überschrift
Das blutige Geschäft mit Organen vor Israels Grenze
über Vorfälle von Organraub in der Sinai-Wüste Ägyptens.

Demnach entnehmen Ärzte aus Kairo, in Zusammenarbeit mit Beduinen, gesunden und möglichst jungen Flüchtlingen aus dem Sudan und Eritrea Organe, die sich gut verkaufen lassen.

Abgesehen vom Waffenhandel sei der Organhandel heutzutage das profitabelste Geschäft geworden. Im Artikel wird auf einen Fall aus den USA verwiesen und verdeutlicht, dass der illegale Handel weltweit blüht und weiter wächst. Durchschnittlich gestiegene Wartezeiten, eine älter werdende Bevölkerung in den Industrieländern und häufiger auftretendes Diabetis bescheren steigende Gewinne. Der reine Gewinn aus dem Verkauf einer Niere kann geschätzte 50.000 bis 70.000 Dollar betragen.

„Wenn die Ärzte in ihren schweren Geländewagen abfahren, bleiben die aufgeschnittenen und nur dürftig wieder zusammengenähten Leiber als menschlicher Abfall im Wüstensand zurück.

Blutend verenden sie qualvoll unter der heißen Wüstensonne. Und bald schon lebt irgendwo ein wohlhabender Mensch mit ihrer Leber oder ihren Nieren.“ (Zitat: Welt Online)

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