Sterbegeldversicherung

 

Durchschnittlich werden in Deutschland 6000,-€ für eine Beerdigung ausgegeben. Die preiswertesten, extrem schlichten Varianten, liegen bei etwa der Hälfte und nach oben sind die Möglichkeiten offen. Dieses Geld kann auf vielen Wegen angespart werden. Sterbegeldversicherungen werden speziell für diesen Fall angeboten.

Natürlich kann jeder, mit Erreichen der Volljährigkeit, eine solche Versicherung abschließen. Zumeist aber werden solche Fragen erst als wichtig empfunden, wenn das Alter eine spürbare Komponente im eigenen Leben geworden ist. Das ist auch gut so, denn den Tod als etwas Fernes und das eigene Leben als sicher wahrzunehmen, ist Teil kindlicher oder jugendlicher Unbeschwertheit mit einem ganz eigenen Verständnis von Beschwernissen.

Bei Abschluss einer Versicherung sollte vor allem beachtet werden, ob es Wartezeiten gibt oder sofort die volle Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt wird. Allein durch diese Fragestellung wird das Angebot schon merklich reduziert.  Die Prämien fallen dadurch allerding etwas höher aus. Klären Sie ebenfalls, ob nach einer bestimmten Dauer der Beitragszahlung, die Versicherung beitragsfrei gestellt wird. Nicht einheitlich ist der Fragebogen zum derzeitigen Gesundheitszustand – auch dieser mag zu einer bestimmten Versicherung greifen lassen. Einen Teil der eigenen Krankheitsgeschichte zu vergessen oder bewusst zu verschweigen, kann fatale Folgen haben. Stellt sich eine Versicherung auf den Standpunkt getäuscht worden zu sein, wird sie eingeschränkt oder gar nicht zahlen und werden Angehörige mit Rechtsstreitigkeiten belastet. Diese zu entlasten ist aber nun gerade eine wesentliche Motivation eine solche Versicherung abzuschließen.

Auf verschiedenen Wegen kann sicher gestellt werden, dass eine Rückholung in die Heimat erfolgt, wenn ein Auslandsaufenthalt tragisch endet. Die Sterbegeldversicherung kann das mit abdecken. Darauf müssen sie jedoch selbst achten.

Für Männer sind die Prämien höher als für Frauen, weil ihre durchschnittliche Lebenserwartung niedriger liegt. Hier findet im Gegensatz zur Lebensversicherung kein „Sozialausgleich“ statt. In beiden Fällen ist dies, aufgrund einer EU-Vorgabe, zum Nachteil von Männern gestaltet, obgleich sich deutsche Versicherungen dagegen gewehrt haben.

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